
Kabel-Set
chemicalworkz DA9 Pro Set
- Exzenter mit 9 mm Hub
- Stützteller 75 und 125 mm
- Politur, Pads und Zubehör im Set

Drehzahl, Kreuzgang, Politurmenge und Pad-Kombinationen: so arbeitest du mit dem Exzenter sicher und gleichmäßig.
Redaktion poliermaschine-kaufen.de Aktualisiert am So vergleichen wir
Kurz beantwortet
Poliere mit der Maschine im Kreuzgang, in Abschnitten von etwa 50 × 50 Zentimetern und mit niedriger Drehzahl. Die Autozeitung empfiehlt etwa zwei fingerhutgroße Portionen Politur pro Durchgang, der ADAC verlangt, die Maschine ständig in Bewegung zu halten. Kanten und Sicken bearbeitest du besser von Hand.
Mit einer Poliermaschine arbeitest du schneller und gleichmäßiger als von Hand, aber nur, wenn Technik und Einstellungen stimmen. Drehzahl, Druck, Politurmenge und Arbeitsweise entscheiden darüber, ob am Ende ein sauberer Spiegelglanz steht oder ein Fleck mit Hologrammen. Dieser Ratgeber erklärt die Maschinenarbeit am Auto im Detail.
Er ergänzt die große Gesamtanleitung Auto polieren Schritt für Schritt. Dort findest du Waschen, Kneten und Versiegeln. Hier geht es nur um den Moment, in dem die Maschine läuft. Alle Zahlen zur Arbeitsweise stammen aus den angegebenen Quellen oder sind als Einschätzung der Redaktion gekennzeichnet.
Die Drehzahl gibt an, wie schnell sich der Stützteller dreht oder oszilliert. Mehr Drehzahl heißt mehr Abtrag und mehr Wärme. Bei Exzentermaschinen ist der Teller frei laufend oder zwangsgeführt und erzeugt dabei Orbitalbewegungen statt reiner Kreise. Das verringert laut Autozeitung das Risiko von Hologrammen. Eine Erklärung der Bauarten findest du im Glossar unter Exzenter und Zwangsrotation.
Die Autozeitung rät, mit der niedrigsten Stufe zu beginnen und langsam zu steigern. Als geeigneter Arbeitsbereich werden dort 1.200 bis 1.500 Umdrehungen pro Minute genannt. Die Spannweiten der Geräte unterscheiden sich stark: Der Einhell-Akkupolierer CP-EP 18/125 Li BL arbeitet laut Hersteller mit 500 bis 3.800 U/min, die in den Daten genannte SPTA-Maschine bietet sechs Geschwindigkeitsstufen. Die Stufenzahl ist also gerätespezifisch. Die folgende Zuordnung ist eine Einschätzung der Redaktion für Geräte mit sechs Stufen.
| Phase | Stufe (bei 6 Stufen) | Zweck |
|---|---|---|
| Politur verteilen | 1 bis 2 | Spritzer vermeiden, Politur gleichmäßig auf dem Lack ausbreiten |
| Arbeiten und Abtragen | 3 bis 4 | eigentliche Politurarbeit |
| Finish | 2 bis 3 | Politur ausarbeiten, Hologramme vermeiden |
Starte immer auf einer kleinen Probefläche. Findest du dort das Ergebnis zu schwach, erhöhst du erst die Stufe, dann den Druck, dann erst die Pad-Härte. Ein Gerät mit Softstart verhindert Politurspritzer beim Anfahren.
Bei der Handpolitur arbeitest du kreisend. Mit der Maschine nicht. Die Autozeitung nennt es ausdrücklich: Im Kreuzgang arbeiten, nicht kreisend wie bei der Handpolitur. Das bedeutet, du fährst die Fläche erst in waagerechten, dann in senkrechten Bahnen ab, jeweils mit leichter Überlappung der Bahnen.
Der ADAC beschreibt, dass die Lackflächen in Partien aufgeteilt und nacheinander bearbeitet werden, nennt aber keine Größe. Als Faustregel der Redaktion haben sich etwa 50 × 50 Zentimeter bewährt. Auf größeren Flächen trocknet die Politur an, bevor du sie ausgearbeitet hast. Auf kleineren verlierst du Zeit.
Zu große Flächen auf einmal zählt der ADAC ausdrücklich zu den typischen Fehlern. Kleine Bauteile wie Spiegel, Stoßfänger-Ecken und Türgriff-Mulden bearbeitest du anders: kleineres Pad, kleiner Stützteller, wenig Druck. Gerade hierfür sind Geräte mit 75-mm-Stützteller sinnvoll, siehe Mini-Poliermaschinen.
Die Autozeitung empfiehlt für die Maschine etwa zwei fingerhutgroße Portionen Poliermittel auf das Pad, dann mit Wasser aus der Sprühflasche anfeuchten. Das gilt pro Durchgang. Zu wenig Politur macht das Pad trocken und erzeugt Reibung. Zu viel Politur schmiert, spritzt und verlängert die Nacharbeit.
Das Zusammenspiel entscheidet über Abtrag und Finish. Hartes Pad plus Schleifpolitur trägt viel ab, weiches Pad plus feine Politur poliert aus. Die folgende Tabelle ordnet gängige Kombinationen ein. Die Zuordnung ist eine Einschätzung der Redaktion, Herstellerangaben haben immer Vorrang.
| Ziel | Pad | Politur | Stufe |
|---|---|---|---|
| Deutliche Kratzer, starke Verwitterung | hart (z. B. Cutting-Pad) | Schleifpolitur, z. B. Heavy-Cut-Typ | mittel bis hoch |
| Swirls, feine Kratzer | mittel | Medium-Cut-Politur | mittel |
| Hochglanz, Hologramme vermeiden | weich | Finish-Politur | niedrig bis mittel |
| Pflege, matter Lack, schneller Durchgang | weich bis mittel | All-in-One oder Autopolitur | niedrig bis mittel |
Ein Beispiel für eine solche Abstufung liefert das Menzerna-Set aus den Produktdaten: Heavy Cut Compound 1000 als Schleifpolitur, Medium Cut Polish 2500 für Schliffentfernung und Glanz, Super Finish Plus 3800 als Finishpolitur. Bei den Pads beschreibt ein Set des Herstellers SPTA fünf Härten von einem Pad für starke Schleifarbeiten bis zu einem ultrafeinen Finish-Pad, dazu jeweils passende Pasten. Mehr zu Pads und Härten steht auf der Seite Polierpads, die Politurtypen erklärt Auto-Politur.
Achte bei der Pad-Wahl auf den Durchmesser deines Stützstellers. Das Pad muss zum Stützteller passen. Das Gewinde am Teller ist je nach Maschine M14 oder 5/16 Zoll, bei Zubehör also immer die Aufnahme prüfen. Auch der Hub, also die Größe der Schwingbewegung, unterscheidet sich je nach Gerät: Die Produktdaten nennen 8 mm beim Einhell, 9 mm beim DA9 und 15 mm bei der SPTA-Maschine. Prüfe, welche Pad-Größen der Hersteller für dein Gerät vorsieht.
Der ADAC rät, Kanten besonders vorsichtig zu bearbeiten und schwer erreichbare Ecken von Hand zu polieren. Die Autozeitung geht weiter und empfiehlt, in Sicken und an Kanten gar nicht mit der Maschine zu arbeiten. Folge der strengeren Regel, wenn du unsicher bist. Wie du die Lackdicke vorher misst, erklärt der Eintrag zur Lackschichtdicke.
Der ADAC empfiehlt, Kunststoff- und Gummiteile wie Stoßstangen und Scheibendichtungen vorab mit einem Pflegemittel zu behandeln und abzukleben. Politur im Kunststoff-Narben ist mühsam zu entfernen.
Zu viel Druck und zu langes Verweilen erhitzen den Lack. Die Autozeitung nennt das Polieren auf heißem Lack als Fehler, weil die Politur dann zu schnell antrocknet. Fasse den Lack zwischendurch mit dem Handrücken an. Ist er spürbar warm, pausierst du.
Das Kabel ist die häufigste Quelle von Kratzern, die erst beim Polieren entstehen. Lege das Kabel über die Schulter oder hänge es hinter dich, so dass es nie auf dem Lack schleift. Bei Akkugeräten entfällt dieses Problem, dafür musst du Akkus und Ladegerät im Blick behalten, siehe Akku-Poliermaschinen. Das DA9-Set aus den Produktdaten hat laut Hersteller ein abnehmbares 8-m-Kabel, die SPTA-Maschine ein 4-m-Kabel. Plane die Länge so, dass du das Auto ohne Verlängerung umrunden kannst.
Schalte die Maschine nie ein, wenn das Pad nicht aufliegt, und leg sie nie mit laufendem Pad ab. Beides schleudert Politur über den Lack und die Umgebung. Wechsle bei Schmutz im Pad sofort das Pad.
Die Vorbereitung, also Waschen, Kneten und Abkleben, findest du in der Gesamtanleitung. Ab dem Moment, an dem der Lack sauber und abgeklebt ist, geht es so weiter:
Für den Einstieg eignet sich ein Exzenter mit moderater Leistung. Laut Autozeitung genügen für Exzenter oft schon 200 Watt. Die folgenden Geräte stammen aus den Produktdaten. Zwei davon sind kabelgebunden, eines arbeitet mit dem Power-X-Change-Akku-System und wird als Solo-Gerät ohne Akku geliefert, du musst Akku und Ladegerät also separat haben.

Kabel-Set

Kabel

Akku (ohne Akku)
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Wenn du die Maschinen im Detail vergleichen willst, findest du auf der Seite Exzenter-Poliermaschinen alle Modelle mit Einordnung. Als Verbrauchsmaterial sind vor allem Polituren und Pads wichtig.
Beim Polieren mit der Maschine gilt: niedrige Stufe, wenig Druck, kleine Abschnitte, ständige Bewegung, Kanten von Hand. Wer diese Regeln einhält, nutzt die Vorteile des Exzenters sicher. Passende Geräte findest du im Poliermaschinen-Vergleich.
Beginne mit der niedrigsten Stufe und steigere langsam. Die Autozeitung nennt 1.200 bis 1.500 Umdrehungen pro Minute als geeigneten Bereich. Welche Stufe das an deinem Gerät ist, steht in der Anleitung.
Etwa 50 × 50 Zentimeter, das ist eine Faustregel der Redaktion. Der ADAC nennt keine Größe, warnt aber vor zu großen Flächen auf einmal.
Die Autozeitung empfiehlt etwa zwei fingerhutgroße Portionen pro Durchgang auf das Pad, leicht mit Wasser angefeuchtet.
Das Gerät erzeugt bereits eine kreisende oder oszillierende Bewegung. Bahnen in zwei Richtungen sorgen für gleichmäßigen Abtrag ohne Lücken.
Besser nicht. Der ADAC rät zu besonderer Vorsicht, die Autozeitung empfiehlt, Kanten und Sicken von Hand zu bearbeiten.
Ja. Exzenter gelten als fehlerverzeihender als Rotationsmaschinen und eignen sich für den Einstieg.
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