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Einhell-Poliermaschinen im Vergleich

Drei Einhell-Polierer mit Akku und Kabel, sauber nach Bauart abgegrenzt, plus Alternativen anderer Marken.

Redaktion poliermaschine-kaufen.de Aktualisiert am So vergleichen wir

Kurz beantwortet

Der Einhell CP-EP 18/125 ist unsere Empfehlung: ein Brushless-Exzenterpolierer mit 125-mm-Teller und 2,13 kg für das Power-X-Change-System. Die CE-CB 18/254 ist mit 254 mm Teller ein Hauben-Polierer für große Flächen. Beide Akku-Geräte werden ohne Akku und Ladegerät geliefert.

Einhell ist die Marke, bei der viele Hobby-Autopfleger zuerst landen. Der Grund ist das Power-X-Change-System: Wer schon einen 18-V-Akku von Einhell besitzt, bekommt mit einem Solo-Gerät den günstigsten Einstieg in die Maschinenpolitur. Die Poliermaschinen der Marke sind aber keine Gleichen. Sie unterscheiden sich stark in Bauart, Tellergröße und Einsatzzweck.

Auf dieser Seite ordnen wir drei Einhell-Geräte ein: den Akku-Exzenterpolierer CP-EP 18/125, die Akku-Autopoliermaschine CE-CB 18/254 und das Kabelgerät CC-PO 1100/150 CE. Wir grenzen die Bauarten sauber ab und nennen zwei Alternativen anderer Marken. Die Daten stammen aus Herstellerangaben und Produktbeschreibungen.

Einhell-Poliermaschinen im Vergleich

ModellBauartTeller / PadDrehzahlGewichtStromIdeal für
Einhell CP-EP 18/125Exzenter, Brushless (8 mm Schwingkreis)125 mm500–3.800 U/min2,13 kgAkku 18 V, ohne AkkuEinsteiger mit PXC-AkkuPreis prüfen*
Einhell CE-CB 18/254Hauben-Polierer254 mm2.500 U/min1,94 kgAkku 18 V, ohne AkkuGroße Flächen auffrischenPreis prüfen*
Einhell CC-PO 1100/150 CEPolier- und Schleifmaschine (Hub nicht angegeben)150 mm500–3.500 U/min2,05 kgKabel, 1.100 WDauereinsatz, Polieren und SchleifenPreis prüfen*
Gut zu wissen

Einhell nennt für die CE-CB und die CC-PO keinen Hub. Deshalb bleibt die Bauart-Einordnung bei diesen beiden Geräten unsere Einschätzung. Nur der CP-EP ist im Datenblatt klar als Exzenter mit 8 mm Schwingkreis ausgewiesen.

Die Einhell-Geräte im Einzelnen

Platz 1: Einhell CP-EP 18/125 Li BL-Solo

Der CP-EP 18/125 ist ein Akku-Exzenterpolierer mit bürstenlosem Motor. Er hat einen 125-mm-Polierteller mit Mikro-Klett, drei Polierpads im Lieferumfang und ein Gewicht von 2,13 kg. Die Drehzahl regelst du elektronisch zwischen 500 und 3.800 U/min.

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Einhell CP-EP 18/125

Platz 1 · Unsere Empfehlung

Einhell CP-EP 18/125

Ideal für: Einsteiger mit vorhandenem Power-X-Change-Akku

  • Exzenterbewegung mit 8 mm Schwingkreis
  • Brushless-Motor, wartungsarm
  • Softstart gegen Spritzer
  • Knaufgriff, Zusatzgriff und Dauerlauf-Funktion
  • Ohne Akku und Ladegerät
  • 125-mm-Teller, bei großen Flächen langsamer
  • Bauart Exzenter
  • Drehzahl 500–3.800 U/min
  • Pad 125 mm
  • Gewicht 2,13 kg
  • Spannung 18 V

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Der CP-EP ist das stimmigste Einhell-Gerät für den Einstieg. Der Exzenter verzeiht Anwenderfehler eher als eine Rotationsmaschine. Mit 125 mm Teller lässt er sich gut an Türen, Kotflügeln und Hauben führen. Brauchst du noch Akku und Ladegerät, rechne beides zum Gerät dazu.

Platz 2: Einhell CE-CB 18/254 Li-Solo

Die CE-CB ist die Akku-Autopoliermaschine der Marke. Sie hat einen 254-mm-Teller, dreht mit 2.500 U/min und wiegt 1,94 kg. Im Lieferumfang sind eine Textil- und eine Synthetik-Polierhaube. Ein Akku und ein Ladegerät fehlen.

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Einhell CE-CB 18/254

Platz 2 · Für große Flächen

Einhell CE-CB 18/254

Ideal für: Wer matten Lack großflächig auffrischen will

  • 254-mm-Teller für schnelle Flächenleistung
  • Überlastschutz
  • Textil- und Synthetikhaube dabei
  • Ein-/Ausschalter, Softgrip
  • Drehzahl laut Autozeitung nicht einstellbar
  • Für Details und Kanten zu groß
  • Ohne Akku und Ladegerät
  • Bauart Hauben-Polierer
  • Drehzahl 2.500 U/min
  • Teller 254 mm
  • Gewicht 1,94 kg
  • Spannung 18 V

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Die Autozeitung nennt das Gerät einen „Kraftprotz“ unter den Akku-Poliermaschinen und sieht seine Stärke beim Auffrischen stumpfen Lacks. Für Filigranarbeit sei es wegen des großen Tellers weniger geeignet. Das Datenblatt nennt keinen Hub. Wir ordnen es deshalb als Hauben-Polierer ein.

Platz 3: Einhell CC-PO 1100/150 CE (Kabel)

Die CC-PO 1100/150 CE ist eine Polier- und Schleifmaschine mit Netzstrom. Sie leistet 1.100 W, hat einen 150-mm-Teller und regelt zwischen 500 und 3.500 U/min. Eine Konstantelektronik hält die Drehzahl auch unter Last stabil. Das LCD zeigt die Einstellung an.

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Einhell CC-PO 1100/150 CE

Platz 3 · Kabel-Gerät

Einhell CC-PO 1100/150 CE

Ideal für: Wer ohne Akku-System poliert oder schleift

  • 1.100 W Leistung
  • Konstantelektronik gegen Drehzahlverlust
  • Spindelarretierung für schnellen Tellerwechsel
  • Schaumstoff- und Synthetikhaube dabei
  • Kabel schränkt die Bewegung ein
  • Hub und Bauart nicht angegeben
  • Passt nicht zu den Power-X-Change-Akkus
  • Bauart Polier-/Schleifmaschine
  • Drehzahl 500–3.500 U/min
  • Pad 150 mm
  • Gewicht 2,05 kg
  • Leistung 1.100 W

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Die CC-PO ist ein 2-in-1-Gerät für Polieren und Schleifen. Das spricht für Allrounder im Haushalt, ist beim Auto aber ein Kompromiss. Einhell nennt weder Rotation noch Exzenter. Wer ein reines Exzenter-Gerät sucht, ist beim CP-EP besser aufgehoben.

Bauarten abgrenzen

Die drei Geräte sind drei Werkzeugtypen. Wenn du sie auseinanderhältst, vermeidest du den häufigsten Fehlkauf.

Exzenter: der CP-EP

Ein Exzenter bewegt den Teller kreisend und rotierend zugleich. Der CP-EP hat laut Hersteller einen Schwingkreis von 8 mm. Das ist die fehlerverzeihende Variante. Mehr dazu auf der Seite Exzenter-Poliermaschinen.

Hauben-Polierer: die CE-CB

Mit Polierhaube und großem Teller arbeitet die CE-CB flächig. Sie dreht mit konstanter Drehzahl und liefert die Leistung über die Fläche, nicht über Feinheit. Das passt zum Auffrischen, weniger zur Lackkorrektur.

Polier- und Schleifmaschine: die CC-PO

Die CC-PO ist mit ihrer Konstantelektronik und der Spindelarretierung ein klassisches 2-in-1-Gerät. Beim Auto zählt vor allem, dass du die Drehzahl niedrig genug einstellen kannst. Der Regelbereich beginnt bei 500 U/min.

Achtung

Das Wort „Autopoliermaschine“ im Namen heißt nicht automatisch Exzenter. Prüfe immer, ob ein Hub angegeben ist. Ohne Hubangabe kannst du nicht von einer Exzenterbewegung ausgehen.

Akku-System der Marke

Power X-Change ist Einhells 18-V-Akku-System. Einhell beschreibt es mit der Aussage „ein Akkutyp für über 350 verschiedene Werkzeuge“. Dieselben Akkus passen also nicht nur an die Poliermaschinen, sondern auch an Geräte für Garten und Haus. Die Ladegeräte lassen sich laut Einhell für alle Akkus nutzen. Mehr zum System erklärt der Glossar-Eintrag zu Power X-Change.

Beide Akku-Polierer, der CP-EP und die CE-CB, werden ohne Akku und ohne Ladegerät geliefert. Die Autozeitung nennt für die CE-CB Akkus bis 5 Ah. Wenn du noch keinen Akku besitzt, kaufst du entweder ein Starter-Set oder Akku und Ladegerät einzeln.

Tipp

Ein zweiter Akku verdoppelt deine Einsatzzeit. Lade einen Akku, während du mit dem anderen polierst.

Worauf du achten solltest

Akku vorhanden oder nicht

Das ist die Hauptfrage. Mit PXC-Akku ist der CP-EP der günstigste Einstieg. Ohne Akku schau dir zum Vergleich unsere Seite zu Akku-Poliermaschinen an.

Tellergröße

125 mm am CP-EP, 150 mm an der CC-PO und 254 mm an der CE-CB. Kleine Teller sind präziser, große schneller. Für Anfänger ist 125 bis 150 mm der handliche Bereich.

Gewicht

Die drei Geräte liegen zwischen 1,94 und 2,13 kg. Das ist leicht genug für Haube und Dach. Beim Akku-Betrieb kommt das Gewicht des Akkus hinzu.

Motor

Der CP-EP hat einen Brushless-Motor. Das heißt: keine Kohlebürsten, weniger Verschleiß, längere Laufzeit je Akku-Ladung laut Hersteller.

Zubehör

Der CP-EP bringt drei Polierpads mit, die CE-CB zwei Hauben, die CC-PO einen Schaumstoffaufsatz und eine Synthetikhaube. Weitere Pads findest du bei den Polierpads.

Für wen Einhell passt

Einsteiger mit Power-X-Change-Akku

Der CP-EP ist die Wahl. Du sparst Geld für den Akku und bekommst ein Exzenter-Gerät.

Wer große Flächen auffrischen will

Die CE-CB mit 254-mm-Teller ist für Matt-Lack und Auftragen gedacht. Für Defektkorrektur an Kanten und Sicken ist sie zu groß.

Wer kein Akku-System hat

Dann ist das Kabelgerät CC-PO eine Option, aber nicht die einzige. Vergleiche mit weiteren Geräten im Auto-Poliermaschinen-Vergleich. Wer wissen will, wie sich die Einhell-Geräte gegen die Konkurrenz aus dem Baumarkt schlagen, findet den Vergleich Parkside gegen Einhell.

Alternativen anderer Marken

Zwei Geräte sind sinnvolle Gegenstücke, je nachdem, welches Akku-System du schon hast. Eine Übersicht über weitere Hersteller bietet die Marken-Seite.

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Makita DPO600Z

Platz 4 · Alternative: Makita

Makita DPO600Z

Ideal für: Besitzer von 18-V-Makita-Akkus

  • Zwei Modi: Normal und Finish
  • 150-mm-Exzenter
  • Soft-Start und Tiefentladeschutz
  • Ohne Akku und Ladegerät
  • 3,1–3,6 kg, schwerer als die Einhell-Geräte
  • Bauart Exzenter
  • Drehzahl 0–780 U/min
  • Pad 150 mm
  • Gewicht 3,1–3,6 kg
  • Spannung 18 V

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Die Makita DPO600 ist das Gegenstück zum CP-EP für Besitzer von Makita-Akkus. Details stehen auf unserer Seite zu Makita-Poliermaschinen.
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XIAZIR Akku-Set

Platz 5 · Fremdhersteller-Set

XIAZIR Akku-Set

Ideal für: Wer ein fertiges Set ohne Marken-System sucht

  • Zwei Akkus und Ladegerät im Set
  • 150-mm-Exzenterplatte
  • 13-teiliges Zubehör
  • Eigenes 21-V-Akku-System
  • Gewicht und Hub nicht angegeben
  • Unbekannte Marke
  • Bauart Exzenter
  • Drehzahl bis 5.500 U/min
  • Pad 150 mm
  • Spannung 21 V
  • Akkus 2 x 2.000 mAh

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Das Set von XIAZIR ist ein Fremdhersteller-Produkt. Es passt weder zu Einhell noch zu anderen Systemen, bringt dafür aber Akkus und Ladegerät mit. Die Daten stammen vom Anbieter.

Typische Fehlkäufe bei Einhell-Polierern

  • Akku vergessen: Die Solo-Geräte laufen ohne Akku und Ladegerät nicht. Plane beides von Anfang an ein.
  • 254-mm-Teller für Details: Die CE-CB erreicht Kanten, Sicken und Säulen schlecht. Dafür brauchst du kleinere Teller.
  • Name als Bauartgarantie: „Autopoliermaschine“ sagt nichts über den Hub. Achte auf die Datenblatt-Angabe.
  • Falsche Pad-Größe: Auf einen 125-mm-Teller gehören Pads in passender Größe. Ein zu großes Pad ragt über den Rand und fasert aus.
Gut zu wissen

Die Einhell-Akkus sind laut Hersteller unter den Geräten der Reihe austauschbar. Der Akku aus der Gartenschere läuft also auch im Polierer. Vergleiche vor dem Kauf nur die Kapazität in Ah, weil sie Laufzeit und Gewicht bestimmt.

So haben wir verglichen

Wir werten Datenblätter, Produktbeschreibungen und fremde Bewertungen aus. Eigene Tests führen wir nicht durch. Wo ein Wert fehlt, bleibt er leer. Die Kriterien erklärt die Seite So vergleichen wir.

Häufige Fragen

Welche Einhell-Poliermaschine ist für Einsteiger die beste?

Wir empfehlen den CP-EP 18/125. Er ist ein Brushless-Exzenterpolierer mit 125-mm-Teller und 2,13 kg. Er braucht einen Power-X-Change-Akku, der nicht im Lieferumfang ist.

Ist die Einhell CE-CB 18/254 ein Exzenter?

Das Datenblatt nennt keinen Hub und führt Polierhauben als Zubehör. Die Autozeitung beschreibt eine Exzenterbewegung. Weil der Hersteller keinen Hub angibt, ordnen wir sie als Hauben-Polierer ein.

Wird der Akku mitgeliefert?

Nein. Der CP-EP und die CE-CB werden ohne Akku und ohne Ladegerät geliefert. Beides ist separat erhältlich, etwa als Starter-Set.

Für wen lohnt sich das Kabelgerät CC-PO 1100/150 CE?

Für alle, die ohne Akku-System arbeiten und das Gerät auch zum Schleifen nutzen wollen. Es leistet 1.100 W und regelt von 500 bis 3.500 U/min.

Passen Einhell-Akkus an andere Marken?

Nein. Power X-Change ist das Einhell-System. Ein Makita-Gerät braucht Makita-Akkus.

Wie schneidet Einhell im Vergleich mit Parkside ab?

Das klärt unser eigener Vergleich auf der Seite Parkside gegen Einhell. Beide Marken zielen auf Heimwerker, unterscheiden sich aber im Akku-System und in der Auswahl.

Quellen

* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, für dich ändert sich der Preis nicht. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern. Werbehinweis

Geschrieben von

Redaktion poliermaschine-kaufen.de

Wir vergleichen Poliermaschinen, Polituren und Polierpads nach veröffentlichten Kriterien und werten Herstellerdaten und unabhängige Tests aus. Einen eigenen Praxistest führen wir derzeit nicht durch – das sagen wir offen. So vergleichen wir

Veröffentlicht am 3. November 2026 · Aktualisiert am 3. November 2026