Lammfell-Polierpads
Echtfell, Hybrid-Wolle oder Kunstfaser: sieben Lammfell-Pads für Rotation und Exzenter im Vergleich.

Sechs Pad-Sets nach Einsatz: Schaum, Mikrofaser und Lammwolle in 75, 125 und 150 mm.
Redaktion poliermaschine-kaufen.de Aktualisiert am So vergleichen wir
Kurz beantwortet
Wähle das Polierpad nach Stützteller, Politur und Lackzustand: Das Pad sollte den Teller leicht überragen (zum Beispiel 133 mm Pad für 125 mm Teller). Für den Einstieg eignet sich ein Schaumset mit drei Härten wie das Royal-Pads-Sparset, für starken Abtrag Lammwolle.
Ein Polierpad entscheidet mit darüber, wie viel Lack du abträgst und wie sauber das Finish wird. Die Maschine bewegt das Pad, die Politur liefert die Schleifpartikel – das Pad bestimmt, wie aggressiv beides zusammenwirkt. Schaumpads gibt es in mehreren Härten, daneben Mikrofaser und Lammfell für stärkeren Abtrag.
Diese Bestenliste ordnet sechs Pad-Sets nach Einsatz. Wir vergleichen Herstellerangaben und Produktdaten, wir führen keine eigenen Praxistests durch. Wichtig vorab: Farbcodes gelten nur innerhalb einer Marke. Ein gelbes Pad kann bei einem Hersteller grob und beim nächsten fein sein. Lies deshalb immer die Bezeichnung auf der Packung (zum Beispiel „Heavy Cut“, „Medium“, „Finish“).
| Produkt | Material | Durchmesser | Härte / Anzahl | Ideal für | Zum Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
Royal Pads AIR Sparset | Offenporiger Schaum | 75 und 125 mm | Hart, mittelhart, weich; 12 Pads plus 6 Mikrofasertücher | Einsteiger mit Exzenter | Preis prüfen* |
Chemicalworkz Polierpad Set | Schaum | 125 mm | 4 Pads: Heavy Cut, Medium Polishing, One Step, Finish | Mehrstufige Politur | Preis prüfen* |
SPTA Profiset | Schaum | 125 mm (Vorderseite 138 mm) | 5 Pads von T120 bis T10 | Defekte und Finish in einem Set | Preis prüfen* |
SPTA Hex-Logic | Schaum | 150 mm | 5 Pads in fünf Farben | 150-mm-Teller | Preis prüfen* |
Chemicalworkz Performance Pads | Schaum, Wolle, Mikrofaser | 75 mm | 6 Pads, darunter Wool Cutting und Microfiber | Mini-Maschinen, enge Stellen | Preis prüfen* |
| Lammwolle | 133 mm für 125-mm-Teller | 1 Pad | Starker Abtrag mit Schleifpolitur | Preis prüfen* |
Das Royal-Pads-Sparset* ist unsere Empfehlung für den Einstieg, weil es drei Härten und zwei Durchmesser abdeckt. Wer nur wenige Pads braucht, findet in der Tabelle kleinere Sets.
Für das Polieren von Autolack kommen im Wesentlichen drei Materialien infrage. Welches du nimmst, hängt vom Lackzustand und von der Politur ab.
Der Standard für die Maschinenpolitur. Ein Polierschwamm aus Schaumstoff gibt es in verschiedenen Härten. Je härter und dichter der Schaum, desto stärker der Abtrag („Cut“). Je weicher, desto feiner das Finish. Typische Einsatzbereiche:
Die Pads aus dem SPTA-Profiset zeigen, wie fein die Abstufung sein kann: Laut Hersteller reicht das Set vom grünen T120 für starke Schleifarbeiten bis zum roten T10 für ultrafeine Finish-Arbeiten. Das Royal-Pads-Set kennt dagegen nur drei Stufen (hart, mittelhart, weich) in drei Farben.
Ein Mikrofaserpad schneidet stärker als ein Schaumpad mittlerer Härte, arbeitet aber meist etwas feiner als Wolle. Es eignet sich für Defektkorrektur mit Maschinenpolitur, wenn du ohne Lammfell auskommen willst. Mikrofaser nimmt viel Politur auf und braucht gründliche Reinigung. Ein Beispiel im Vergleich ist das 6er-Set von Chemicalworkz, das laut Hersteller ein Microfiber Pad und ein Wool-Cutting-Pad enthält.
Der stärkste Abtrag kommt von Lammfell. Es gehört fast immer zu Rotationspolierern und zu Schleifpolituren. Das Fell kann mehr Wärme erzeugen und feine Spuren hinterlassen, die du mit einem Schaumpad nacharbeitest. Mehr dazu in unserem Beitrag zu Lammfell-Polierpads. Das Sonax LammwollPad 133 ist laut Hersteller für Schleifpolituren aus dem Profiline-Sortiment gedacht und auf Stützteller mit 125 mm abgestimmt.
Farbcodes sind herstellerabhängig. Verlass dich nie darauf, dass „Schwarz = weich“ oder „Gelb = mittel“ auch bei einer anderen Marke gilt. Die Härte steht auf dem Pad oder der Verpackung.
Eine ausführliche Entscheidungshilfe findest du in der Kaufberatung Welches Polierpad passt zu meiner Politur?
Ein Pad passt nur, wenn Durchmesser und Befestigung stimmen. Zwei Dinge musst du prüfen: den Stützteller deiner Maschine und – bei Exzentern – den Hub (die Auslenkung des Tellers, auch Orbit genannt).
Das Pad sollte den Stützteller leicht überragen. So fasst die Tellerkante nicht den Lack an, und das Pad kann sich bei Druck verformen. Die Hersteller bestätigen das in ihren Datenblättern:
| Stützteller | Typisches Pad | Einsatz |
|---|---|---|
| 75 mm | Pad für 75-mm-Teller | Mini-Polierer, Kanten, Spiegel, enge Stellen |
| 125 mm | Pad von etwa 133 bis 138 mm, laut Herstellerbeispielen | Standard für Exzenter-Poliermaschinen |
| 150 mm | Pad bis etwa 160 mm, laut Hersteller | Große Flächen, Dach, Motorhaube |
Mit größerem Hub bewegt sich das Pad weiter über den Lack. Welche Padgröße zu Teller und Hub deiner Maschine passt, steht im Datenblatt des Herstellers. Mehr zur Auslenkung im Glossar unter Hub.
Fast alle Schaumpads sitzen per Klettverschluss auf dem Teller. Der Teller selbst wird auf die Spindel geschraubt, und das Gewinde unterscheidet sich je nach Maschine (zum Beispiel M14 bei Festool-Poliertellern oder 5/16″, das laut Fachportalen bei vielen Dual-Action-Polierern üblich ist). Prüfe das Gewinde, bevor du einen neuen Teller kaufst. Im Ratgeber Poliermaschinen-Zubehör erklären wir die gängigen Varianten.

Platz 1 · Unsere Empfehlung
Ideal für: Einsteiger, die alle Härten ausprobieren wollen
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Platz 2 · Set für 125 mm
Ideal für: Mehrstufige Politur mit Exzenter oder Rotation
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Platz 3 · Fünf Stufen
Ideal für: Wer feine Abstufung von Cut bis Finish will
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Platz 4 · Für 150-mm-Teller
Ideal für: Maschinen mit 150 mm Stützteller
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Platz 5 · Für kleine Teller
Ideal für: Mini-Polierer und enge Stellen
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Platz 6 · Starker Abtrag
Ideal für: Erfahrene Nutzer mit Schleifpolitur
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Mehrstufiges Polieren heißt: erst ein schneidendes Pad mit stärkerer Politur, danach ein feineres Pad mit Finish-Politur. Das ist die sichere Variante bei sichtbaren Defekten. Bei der One-Step-Politur erledigt ein Pad beides in einem Durchgang. Das spart Zeit, passt aber nur für leichte Mängel.
Als Faustregel gilt: Starte mit dem mildesten Pad, das den Defekt beseitigt. Erst wenn es nicht reicht, gehst du eine Stufe härter. Das schont den Klarlack, siehe Lackschichtdicke. Die Chemicalworkz-Sets benennen „One Step“ ausdrücklich als eigene Stufe, das Royal-Pads-Set lässt dir freie Wahl zwischen drei Härten.
Für jede Politur-Stufe ein eigenes Pad zu verwenden, vermeidet Vermischung. Reste einer groben Politur im Schaum können sonst feine Kratzer verursachen.
Diese Punkte entscheiden, ob ein Set zu dir passt:
Kaufe lieber zwei gute Stufen mehr als ein riesiges Set mit Dubletten. Ein zusätzliches weiches Finish-Pad ist meist sinnvoller als ein zweites Heavy-Cut-Pad.
Ein Set ist nur dann ein gutes Angebot, wenn du die Pads auch nutzt. Zähle, wie viele Stufen du wirklich brauchst, bevor du ein Set mit zwölf Pads kaufst. Überzählige Pads sind kein Fehler, kosten aber Platz und Geld.
Ein sauberes Pad arbeitet gleichmäßiger. Politurreste und Lackpartikel verstopfen den Schaum, das Pad wird heiß und schneidet unberechenbar. So gehst du vor:
SPTA gibt für sein Profiset an, dass ein Pad laut Hersteller für 4 bis 5 Politurdurchgänge oder mehr reicht. Schritt für Schritt erklären wir das im Ratgeber Polierpads reinigen.
Nimm ein Set mit drei Härten, etwa das Royal-Pads-Sparset. So findest du heraus, welche Stufe zu deinem Lack passt. Eine passende Maschine findest du bei den Exzenter-Poliermaschinen.
Das Chemicalworkz-Set mit vier benannten Stufen oder das SPTA-Profiset helfen, schrittweise zu arbeiten. Für sehr starke Defekte kommt Lammwolle wie das Sonax-Pad dazu, am besten mit einer passenden Schleifpolitur.
Mit kleinem Teller brauchst du kleine Pads. Das 75-mm-Set von Chemicalworkz passt dafür. Unabhängig vom Pad lohnt ein Blick auf die Akku-Poliermaschinen.
Pad, Maschine und Politur bilden ein System. Ein hartes Pad mit feiner Politur arbeitet anders als ein weiches Pad mit Schleifpaste. Halte dich an die Kombination, die der Hersteller der Politur nennt. Unsere Übersicht zu Auto-Politur zeigt, welche Politur für welchen Lackzustand passt.
Die Maschine bestimmt, welche Pads sinnvoll sind. Bei Exzenter-Maschinen ist das Pad die Hauptstellschraube, bei Rotation kommen Wolle und Lammfell häufiger vor. Die Unterschiede erklären wir unter Exzenter oder Rotation.
Wir haben Hersteller- und Produktangaben zu Material, Durchmesser, Härte und Lieferumfang gegenübergestellt. Die Platzierung folgt dem Einsatzzweck, nicht dem Preis. Eigene Praxistests führen wir nicht durch. Die genauen Kriterien findest du unter So vergleichen wir.
Wer unsicher ist, startet mit einem Sparset, das mehrere Härten bündelt, und ergänzt später einzelne Pads, wenn klar ist, welche Stufe du am häufigsten brauchst. Das ist meist günstiger als gleich mehrere Premium-Sets zu kaufen und führt zu weniger Dubletten im Schrank.
Für einen Durchgang mit zwei Stufen brauchst du mindestens zwei Pads, ein schneidendes und ein feines. Ein drittes Pad für den Wechsel verhindert, dass du mitten in der Arbeit waschen musst.
Das Pad muss zum Stützteller passen und ihn leicht überragen. Typische Durchmesser sind 75, 125 und 150 mm. Das Datenblatt der Maschine nennt den maximalen Polierkörper.
Ja, wenn Durchmesser und Klettsystem passen. Verlass dich aber nicht auf Farbcodes, denn die gelten nur innerhalb einer Marke.
Mit lauwarmem Wasser und mildem Reiniger auswaschen, ausdrücken und liegend mit der Klettseite nach unten trocknen. Details stehen im Ratgeber zum Polierpads reinigen.
Lammfell lohnt bei starkem Abtrag mit Schleifpolitur, meist auf Rotationsmaschinen. Für leichte Swirls reichen Schaumpads.
Schaum ist der Standard mit vielen Härten. Mikrofaser schneidet stärker, nimmt mehr Politur auf und braucht gründlichere Reinigung.
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