Druckluft-Poliermaschinen
Sieben Druckluft-Geräte im Vergleich, mit Luftverbrauch in l/min und Kompressor-Anforderungen.

Sieben Akku-Modelle nach Plattform und Komplett-Set sortiert, mit Spannung, Hub, Gewicht und Akku-System.
Redaktion poliermaschine-kaufen.de Aktualisiert am So vergleichen wir
Kurz beantwortet
Für Einsteiger mit Power-X-Change-Akku ist der Einhell CP-EP 18/125 unsere Empfehlung: ein Brushless-Exzenterpolierer mit 125-mm-Teller und 2,13 kg. Wer kein Akku-System besitzt, greift zu einem Set mit Akkus, etwa dem Flex PXE 80 12-EC für Detailarbeit. Fremdhersteller-Sets haben eigene Akkus, die nicht zu anderen Marken passen.
Eine Akku-Poliermaschine spart dir das Verlängerungskabel und lässt dich ohne Steckdose in der Nähe arbeiten. Dafür musst du bei der Kaufentscheidung mehr beachten als bei einem Kabelgerät: Akku-Spannung, Systemkompatibilität, Lieferumfang und Gewicht entscheiden darüber, ob das Gerät zu dir passt. Viele Angebote heißen „Poliermaschine Auto“, sind aber für ganz unterschiedliche Arbeiten gebaut.
Diese Seite sortiert sieben Akku-Modelle nach Bauweise. Zuerst kommen die Plattform-Geräte von Einhell, Makita und Flex, die du solo oder im Set an ein bestehendes Akku-System hängst. Danach folgen Komplett-Sets von Fremdherstellern mit eigenen Akkus. Alle Daten stammen aus Herstellerangaben und Produktbeschreibungen. Ein eigener Praxisbetrieb steckt nicht dahinter.
| Modell | Bauart | Hub | Drehzahl | Pad-Ø | Gewicht | Spannung / Akku | Ideal für | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Einhell CP-EP 18/125 | Exzenter, Brushless | 8 mm Schwingkreis | 500–3.800 U/min | 125 mm | 2,13 kg | 18 V, ohne Akku | Einsteiger mit Power-X-Change-Akku | Preis prüfen* |
| Rotativ und Exzenter, Brushless | 3 und 12 mm | 400–5.800 U/min | bis 75 mm Teller | 0,6 kg ohne Akku | 12 V, 2 Akkus im Set | Detailarbeit, Scheinwerfer, enge Stellen | Preis prüfen* | |
| Exzenter | nicht angegeben | 0–780 U/min (Teller) | 150 mm | 3,1–3,6 kg | 18 V, ohne Akku | Makita-Nutzer mit vollem Akku-Fundus | Preis prüfen* | |
Einhell CE-CB 18/254 | Hauben-Polierer | nicht angegeben | 2.500 U/min | 254 mm | 1,94 kg | 18 V, ohne Akku | Große Flächen auffrischen | Preis prüfen* |
XIAZIR Akku-Set (Fremdhersteller) | Exzenter, Brushless | nicht angegeben | bis 5.500 U/min | 150 mm | nicht angegeben | 21 V, 2 Akkus à 2.000 mAh | Komplettset ohne Systembindung | Preis prüfen* |
Bluebow Akku-Set (Fremdhersteller) | Orbital | nicht angegeben | 8 Stufen | 6 Zoll | nicht angegeben | 21 V, 2 Akkus à 4.000 mAh | Komplettset mit viel Zubehör | Preis prüfen* |
BATOCA S5 (Fremdhersteller) | Rotation und Exzenter, Mini | 3 und 12 mm | 2.000–5.500 U/min | 25, 50, 75 mm | nicht angegeben | 12 V, 2 Akkus à 2 Ah | Mini-Detailpolitur | Preis prüfen* |
„Nicht angegeben“ heißt: Weder der Hersteller noch die Produktbeschreibung nennen den Wert. Wir ergänzen nichts, was wir nicht belegen können. Die Drehzahl der Makita ist die Tellerdrehzahl, bei den Sets der Fremdhersteller bleibt offen, worauf sich die Angabe bezieht. Vergleiche die Zahlen deshalb nicht eins zu eins.
Plattform-Geräte sind Werkzeuge, die du in ein bestehendes Akku-System einsteckst. Das lohnt sich vor allem, wenn du schon Akkus und Ladegerät derselben Marke besitzt. Die meisten dieser Geräte werden ohne Akku geliefert. Du zahlst dann nur das Gerät. Wer bei null anfängt, muss Akku und Ladegerät dazurechnen.
Der CP-EP 18/125 ist ein Exzenterpolierer mit bürstenlosem Motor (hier das Datenblatt auf Amazon*). Er arbeitet mit einem 125-mm-Teller und lässt sich elektronisch zwischen 500 und 3.800 U/min regeln.

Platz 1 · Unsere Empfehlung
Ideal für: Einsteiger mit vorhandenem Power-X-Change-Akku
* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, der Preis ändert sich für dich nicht. Mehr dazu
Der PXE 80 ist ein kompakter Akku-Polierer mit zwei Antriebsarten. Du kannst rotativ oder exzentrisch freilaufend arbeiten, mit 3 oder 12 mm Hub. Das Set enthält zwei 12-V-Akkus, ein Schnellladegerät und einen Transportkoffer.

Platz 2 · Für Detailarbeit
Ideal für: Scheinwerfer, Säulen, enge Stellen und kleine Korrekturen
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Die DPO600 gehört zum 18-V-LXT-System von Makita. Sie ist ein Akku-Exzenterpolierer mit 150-mm-Teller und zwei Betriebsarten: einem Normalmodus für die grobe Politur und einem Finishmodus für feine Arbeiten. Mehr zur Marke steht in unserem Überblick zu Makita-Poliermaschinen.

Platz 3 · Für Makita-Nutzer
Ideal für: Wer bereits 18-V-Makita-Akkus besitzt
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Die CE-CB 18/254 ist eine Akku-Autopoliermaschine mit sehr großem 254-mm-Teller und 2.500 U/min. Im Lieferumfang sind eine Textil- und eine Synthetik-Polierhaube. Einhell nennt keinen Hub. Die Einordnung als Hauben-Polierer ohne Exzenterbewegung ist deshalb unsere Einschätzung. Die Autozeitung beschreibt das Gerät als kraftvoll, für Filigranarbeit aber wenig geeignet.

Platz 4 · Für große Flächen
Ideal für: Wer matten Lack großflächig auffrischen will
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Die folgenden drei Geräte stammen von Fremdherstellern ohne Anbindung an Einhell, Makita oder Flex. Sie haben ein eigenes Akku-System. Die Akkus passen nicht in Geräte anderer Marken. Verlass dich bei diesen Geräten besonders auf die Datenangaben und prüfe Ersatzakkus und Pads, bevor du kaufst.
Das Set vereint eine 150-mm-Exzenterplatte, zwei 21-V-Akkus mit je 2.000 mAh und ein 13-teiliges Zubehörset. Der Anbieter nennt bis zu 5.500 U/min und sechs Stufen.

Platz 5 · Fremdhersteller-Set
Ideal für: Wer ein fertiges Set ohne bestehendes Akku-System sucht
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Das Set von Bluebow setzt auf größere Akkus: zwei 21-V-Akkus mit je 4.000 mAh. Dazu kommen acht Geschwindigkeitsstufen, ein LED-Display und 18 Zubehörteile. Der Anbieter beschreibt eine doppelwirkende Orbitalbewegung.

Platz 6 · Fremdhersteller-Set
Ideal für: Wer viel Zubehör und größere Akkus im Set möchte
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Der S5 ist ein Mini-Polierer mit drei Wellen: rotierend, 3 mm Orbit und 12 mm Orbit. Du bekommst Stützteller mit 25, 50 und 75 mm. Zwei 12-V-Akkus mit je 2 Ah gehören dazu. Mehr dazu findest du bei den Mini-Poliermaschinen.

Platz 7 · Mini-Set
Ideal für: Scheinwerfer, Embleme und Karosserielinien
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Ein Akku-System ist eine Familie aus Akkus, Ladegeräten und Geräten, die zusammenpassen. Für die Wahl zählt, welche Spannung das System hat und ob du schon Geräte darin besitzt. Alle Angaben unten stammen von den Herstellern.
Einhell nennt die Reihe „einen Akkutyp für über 350 verschiedene Werkzeuge“. Beide Einhell-Polierer in diesem Vergleich laufen mit 18 V. Die Autozeitung nennt für die CE-CB Akkus bis 5 Ah. Mehr zum System im Glossar-Eintrag zu Power X-Change.
Die DPO600 nutzt 18 V (LXT). Andere Makita-Polierer laufen auf anderen Systemen: Die PV301D braucht 12 V, die PV001G 40 V. Akkus der Systeme sind nicht untereinander tauschbar. Wer Makita-Geräte besitzt, sollte vor dem Kauf prüfen, auf welcher Spannung seine Akkus laufen.
Der PXE 80 arbeitet mit 12 V. Laut Flex passt er zu allen FLEX-12-V-Akkus mit 2,5 oder 5,0 Ah. Im Set sind zwei Akkus und ein Schnellladegerät enthalten.
Für die Einhell-, Makita- und Flex-Geräte nennen die Datenblätter keine feste Laufzeit in Minuten. Die Laufzeit hängt von Last, Drehzahl, Druck und Akkugröße ab. Als grobe Orientierung hilft die Kapazität in Wattstunden, also Volt mal Amperestunden. Ein 12-V-Akku mit 2,5 Ah hat rechnerisch 30 Wh. Ein 18-V-Akku mit 5 Ah liegt bei 90 Wh. Die Werte der Fremdhersteller sind Anbieterangaben und nicht mit Nennspannungen der Markensysteme gleichzusetzen.
Plane für eine ganze Fahrzeugpolitur mit einem Zweitakku. Wechsle den Akku, bevor er ganz leer ist. Stark entleerte Akkus lassen die Leistung spürbar sinken, bis der Tiefentladeschutz abschaltet.
Spannung steht für Leistungsreserve und Gewicht. 12-V-Geräte sind leicht und eignen sich für Details. 18-V-Geräte haben mehr Reserven für größere Teller. Wichtiger als die Zahl ist die Systemfrage: Hast du schon Akkus der Marke, sparst du das Geld für Akku und Ladegerät.
Einhell und Makita liefern die hier gelisteten Geräte als Solo-Variante. Flex und die Fremdhersteller-Sets bringen Akkus und Ladegerät mit. Rechne bei Solo-Geräten Akku und Ladegerät dazu, wenn du noch kein System hast.
Beim Polieren hältst du die Maschine lange über Kopf und an senkrechten Flächen. Der Flex wiegt 0,6 kg ohne Akku, die Einhell CP-EP 2,13 kg, die Makita 3,1 bis 3,6 kg. Das merkst du nach 20 Minuten an Motorhaube und Dach.
Der Hub ist der Durchmesser der Schwingbewegung. Ein Hub von 8 mm gilt als Einstieg, 12 mm arbeitet schneller. Wie ein Exzenter arbeitet und wie er sich von der Rotation unterscheidet, erklärt unser Glossar. Mehr zu Geräten dieser Bauart findest du auf der Seite zu Exzenter-Poliermaschinen.
Ein Brushless-Motor hat keine Kohlebürsten, ist wartungsarm und hält länger. Der Stützteller muss zu den Pads passen: Ein 125-mm-Teller braucht Pads um 125 bis 140 mm. Passende Auswahl findest du bei den Polierpads.
Typische Fehlkäufe: ein Set mit unbekanntem Akku-System ohne Ersatzakku-Quelle, ein 254-mm-Teller für Detailarbeit, und ein 75-mm-Detailgerät als einzige Maschine fürs ganze Auto.
Wenn du nur wenige Male im Jahr polierst, brauchst du kein ganzes System. Ein Set mit Akkus, Ladegerät und Pads ist praktisch. Der Preis hat dabei Gewicht, die Systemfrage dagegen nicht. Lies dazu auch die Kaufberatung für Anfänger.
Hast du Einhell, Makita oder Flex im Keller, ist ein Solo-Gerät der günstigste Weg. Wähle die Marke nach deinen Akkus, nicht nach dem Polierer.
Wer mehrere Autos pro Jahr oder Wohnmobile bearbeitet, braucht Dauerleistung. Dafür ist ein Kabelgerät meist die bessere Wahl, weil es nicht an die Akkulaufzeit gebunden ist. Der Vergleich Akku gegen Kabel zeigt die Unterschiede im Detail.
Wir werten Herstellerdatenblätter, Produktbeschreibungen und fremde Bewertungen aus. Wir testen die Geräte nicht selbst. Welche Kriterien wir wie gewichten, steht auf der Seite So vergleichen wir. Zahlen, die ein Hersteller nicht nennt, lassen wir leer.
Suchst du ein Gerät mit Kabel, hilft der Auto-Poliermaschinen-Vergleich. Zu den Marken findest du Details bei Makita, Einhell und Flex.
Als Einsteigergerät empfehlen wir den Einhell CP-EP 18/125, wenn du schon einen Power-X-Change-Akku hast. Er ist ein Exzenterpolierer mit Brushless-Motor und 125-mm-Teller. Ohne bestehendes System ist ein Set mit Akkus die einfachere Wahl.
Das hängt von Akkugröße, Last und Drehzahl ab. Hersteller wie Einhell, Makita und Flex nennen im Datenblatt keine Minutenwerte. Die Fremdhersteller geben 20 bis 50 Minuten an, das sind Anbieterwerte.
Ja, wenn du Ersatzakkus hast. Für eine vollständige Politur plane mindestens zwei Akkus ein. Für sehr lange Einsätze ist ein Kabelgerät entspannter.
Nein. Akku-Systeme sind herstellerabhängig. Ein Power-X-Change-Akku passt nicht an Makita oder Flex, und umgekehrt. Prüfe vor dem Kauf immer das System.
Die Autozeitung hat die Einhell CE-CB 18/254 bewertet und beschreibt sie als kräftig, aber wegen des großen Tellers weniger für Filigranarbeit geeignet. Weitere Bewertungen zu den Geräten dieser Seite haben wir nicht herangezogen.
Es kann sich für gelegentliche Arbeiten lohnen. Du bekommst Akkus, Ladegerät und Zubehör in einem Paket. Dafür sind Ersatzakkus und Support unsicherer als bei Marken mit breitem System.
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