
Drehzahl
Die Drehzahl steuert, wie schnell das Pad arbeitet und wie viel Wärme entsteht.
Redaktion poliermaschine-kaufen.de Aktualisiert am So vergleichen wir
Kurz beantwortet
Die Drehzahl gibt an, wie viele Umdrehungen oder Schwingungen die Poliermaschine pro Minute macht (U/min bzw. Schwingungen pro Minute), und bestimmt zusammen mit Hub und Druck Abtrag und Hitze.
Eine regelbare Drehzahl ist eines der wichtigsten Kaufkriterien für Poliermaschinen.
Drehzahl beim Polieren
Die Drehzahl wird in U/min angegeben. Bei Exzentern ist oft die Schwingzahl pro Minute gemeint. Mit steigender Drehzahl nimmt der Abtrag zu, aber auch die Wärme im Lack. Zu viel Hitze kann den Klarlack beschädigen.
Der Effekt hängt vom Hub ab: Ein großer Hub bei hoher Drehzahl liefert viel Flächenleistung, ein kleiner Hub erlaubt mehr Drehzahl bei gleichem Gefühl. Für das Finish arbeitest du mit niedrigerer Stufe.
Worauf du bei der Drehzahl achten solltest
Wichtig ist ein breiter, stufenlos regelbarer Bereich, der niedrige Stufen zum Verteilen und höhere zum Polieren bietet. Gerade bei Akkugeräten steht nur eine Angabe für die höchste Stufe im Datenblatt. Prüfe außerdem, ob die Drehzahl unter Last konstant bleibt, denn Geräte mit Drehzahlkonstanthaltung arbeiten gleichmäßiger. Eine feste Einzelstufe ist für Anfänger meist zu unflexibel.
Praxisbeispiel
Du verteilst die Politur auf niedriger Stufe, polierst auf mittlerer bis hoher Stufe und fährst zum Ausarbeiten wieder herunter. Eine Maschine mit stufenloser Regelung erleichtert das.
Die Drehzahl ist eine Stellschraube, kein Selbstzweck. Dreh nur so schnell wie nötig, damit das Pad nicht überhitzt und die Politur nicht antrocknet. Prüfe mit der Hand, ob das Pad nach dem Gang warm, aber nicht heiß ist. Das gibt dir ein gutes Gefühl für die richtige Stufe.
Im Vergleich relevant
Wie die Drehzahlbereiche der Modelle liegen, siehst du im Vergleich Akku-Poliermaschinen und Exzenter-Poliermaschinen.
