
Kreuzgang
Der Kreuzgang ist das Bewegungsmuster beim Polieren: erst quer, dann längs über die Fläche.
Redaktion poliermaschine-kaufen.de Aktualisiert am So vergleichen wir
Kurz beantwortet
Kreuzgang bezeichnet beim Polieren das Arbeitsmuster, bei dem du eine Fläche zuerst in waagerechten und danach in senkrechten, sich überlappenden Bahnen abfährst, damit der Lack gleichmäßig bearbeitet wird.
Das Muster sorgt dafür, dass keine Stelle vergessen wird.
So funktioniert der Kreuzgang
Du teilst die Fläche in Abschnitte von etwa einem halben Quadratmeter. Dann führst du die Maschine langsam in waagerechten Bahnen, jeweils mit rund der Hälfte Überlappung, und danach ebenso in senkrechten. Das Tempo liegt ungefähr bei zwei bis drei Zentimetern pro Sekunde. Das ist ein Richtwert, kein fester Wert.
Druck und Drehzahl
Beim Verteilen der Politur arbeitest du mit wenig Druck. Beim Polieren erhöhst du Druck und Drehzahl, am Ende gehst du zum Ausarbeiten wieder herunter. Auf Rundungen passt du die Bahnen an die Form an. Ein kleiner Hub hilft dort.
Typische Fehler
Zu schnelles Führen, zu wenig Überlappung und zu große Abschnitte sind die häufigsten Fehler. Dann bleiben Stellen unbearbeitet oder die Politur trocknet an. Halte das Pad möglichst flach auf dem Lack, kippe es nicht und arbeite jeden Abschnitt fertig, bevor du zum nächsten wechselst.
Praxisbeispiel
Auf der Motorhaube beginnst du links oben, fährst zwei Bahnen quer, dann zwei längs. Kontrolliere das Ergebnis mit einer Lampe, bevor du den nächsten Abschnitt angehst.
Arbeite immer mit sauberem Pad. Ein verklebtes Pad poliert ungleichmäßig, egal wie sauber dein Muster ist.
Im Vergleich relevant
Mit der passenden Maschine gelingt der Kreuzgang leichter, siehe Exzenter-Poliermaschinen. Die Technik beschreibt die Anleitung zum Polieren mit der Maschine.
