
Metallic-Lack
Metallic-Lack glitzert durch Metallplättchen – und verzeiht grobe Polierfehler weniger als Uni-Lack.
Redaktion poliermaschine-kaufen.de Aktualisiert am So vergleichen wir
Kurz beantwortet
Metallic-Lack ist ein Mehrschichtlack, dessen Basislack winzige Aluminiumplättchen enthält, die das Licht reflektieren und der Farbe Tiefe und Glitzer geben.
Beim Metallic-Lack mischen Hersteller Aluminiumplättchen in die Farbschicht. Sie liegen im Idealfall flach und werfen das Licht gleichmäßig zurück. Darüber schützt der Klarlack die Schicht.
Warum Metallic beim Polieren besonders ist
Die Plättchen sitzen unter dem Klarlack. Du polierst also nie die Farbe selbst, sondern nur die klare Deckschicht. Genau deshalb gilt: nur so viel abtragen wie nötig. Wird der Klarlack zu dünn, ändert sich die Lichtbrechung, und es entstehen matte oder wolkige Stellen. Prüfe die Reserve vorher mit einem Lackmessgerät.
Worauf du achten solltest
Hologramme und Wolken fallen auf Metallic stärker auf, weil das Licht in alle Richtungen gestreut wird. Arbeite mit einer feinen Politur im letzten Schritt und lasse die Maschine gleichmäßig laufen. Wechselnde Anpressdrücke erzeugen Schattierungen, die du erst im Sonnenlicht siehst.
Kontrolliere das Ergebnis mit einer Taschenlampe aus mehreren Winkeln. So erkennst du Wolken, bevor du die Versiegelung aufträgst.
Häufige Fehlkäufe und Irrtümer
Manche greifen zu stark füllenden Polituren, um Wolken zu überdecken. Auf Metallic rächt sich das: Die Füllstoffe verschwinden mit der Wäsche, und die Schattierungen sind wieder da. Setze lieber auf eine saubere Korrektur mit abgestuftem Pad und Politur.
Im Vergleich relevant
Welche Politur sich für Effektlacke eignet, zeigt der Vergleich der Auto-Polituren. Für dunkle Farben mit ähnlichen Ansprüchen hilft die Seite zur Politur für schwarze Autos.
