
Klarlack
Der Klarlack ist die oberste Lackschicht, die beim Polieren abgetragen und geglättet wird.
Redaktion poliermaschine-kaufen.de Aktualisiert am So vergleichen wir
Kurz beantwortet
Klarlack ist die transparente oberste Schicht des Autolacks, die Farbschichten schützt und Glanz erzeugt, und laut einer Fachwerkstatt ab Werk etwa 35 bis 45 µm dick ist.
Beim Polieren arbeitest du fast ausschließlich im Klarlack.
Was der Klarlack leistet
Der Klarlack schützt Basislack und Farbe vor UV-Strahlung, Schmutz und Chemikalien. Er ist hart, aber nur wenige hundertstel Millimeter dick: Laut Kfz-Meisterbetrieb Dietrich sind es etwa 35 bis 45 µm.
Alle Kratzer, die du wegpolierst, sitzen in dieser Schicht. Deshalb ist die Lackschichtdicke die Grenze deiner Korrektur. Kratzer, die den Klarlack durchdringen, lassen sich nicht mehr herauspolieren.
Warum Klarlack empfindlich ist
Mit etwa 35 bis 45 µm ist die Schicht dünner als ein menschliches Haar. Dennoch ist er hart, wirkt aber gegen Kratzer nur begrenzt. Altersbedingt kann er matt und rau werden, durch Sonne vergilben oder abplatzen. Tiefe Schäden mit Farbausfall lassen sich nicht herauspolieren. Eine regelmäßige Pflege ist daher günstiger als spätere Reparaturen.
Praxisbeispiel
Du fährst mit dem Fingernagel über einen Kratzer. Bleibt er hängen, ist er tiefer als der Klarlack. Bleibt er glatt, kannst du ihn mit passender Schleifpolitur angehen.
Der Klarlack bestimmt, wie viel Spielraum du beim Polieren hast. Seine Schicht ist dünn, aber robust, solange du sparsam abträgst. Entscheide daher bei jedem Gang bewusst, ob der Abtrag nötig ist, und schließe stets mit einem Schutz wie einer Versiegelung ab.
Im Vergleich relevant
Wie du Kratzer angehst, zeigt der Ratgeber Kratzer im Auto polieren, passende Mittel bei der Kratzer-Politur.
