
Lackmessgerät
Ein Lackmessgerät zeigt in Mikrometern, wie viel Lack noch auf dem Blech liegt.
Redaktion poliermaschine-kaufen.de Aktualisiert am So vergleichen wir
Kurz beantwortet
Ein Lackmessgerät ist ein Handgerät, das die Lackschichtdicke auf Metall zerstörungsfrei in Mikrometern (µm) misst und dadurch zeigt, wie viel Reserve für das Polieren bleibt und ob Stellen nachlackiert wurden.
Ein Lackmessgerät macht aus Schätzen Wissen. Das ist vor jeder Korrektur nützlich.
Wie ein Lackmessgerät misst
Die Geräte arbeiten elektromagnetisch. Auf Stahl nutzen sie das Magnetfeld, auf Aluminium Wirbelströme. Viele Modelle erkennen beide Metalle automatisch. Auf Kunststoffteilen wie Stoßfängern funktioniert das nicht, dort misst das Gerät nichts.
Werte richtig lesen
Ab Werk liegt die gesamte Lackschichtdicke laut einer Fachwerkstatt bei etwa 100 bis 130 µm (Kfz-Meisterbetrieb Dietrich). Deutlich höhere Werte deuten auf Nachlackierung oder Spachtel hin. Sehr niedrige Werte, vor allem an Kanten, zeigen, dass der Klarlack schon dünn ist.
Welches Gerät genügt?
Für den Hobby-Einsatz reicht ein einfaches Modell mit Magnetinduktion für Stahl. Besitzt dein Auto Aluminium-Teile, brauchst du ein Kombigerät. Achte auf eine klare Anzeige und eine Kalibrierung auf der mitgelieferten Platte. Miss immer an mehreren Stellen und vergleiche die Werte untereinander, bevor du eine Entscheidung triffst.
Praxisbeispiel
Du misst bei einem Gebrauchtwagen jedes Bauteil an mehreren Punkten. Ein Kotflügel liegt weit über den anderen. Das spricht für eine Reparatur. Dort polierst du nur vorsichtig oder gar nicht.
Messe vor und nach der Politur. Der Unterschied zeigt dir, wie viel du abgetragen hast, und hilft bei der Planung weiterer Durchgänge.
Im Vergleich relevant
Welche Maschine du für die Korrektur nutzt, zeigt die Bestenliste für Exzenter-Poliermaschinen. Der Ablauf steht in der Anleitung Auto polieren.
