
Defektkorrektur
Die Defektkorrektur entfernt Kratzer, Swirls und Hologramme in mehreren, aufeinander abgestimmten Polierschritten.
Redaktion poliermaschine-kaufen.de Aktualisiert am So vergleichen wir
Kurz beantwortet
Defektkorrektur bezeichnet das mehrstufige Polieren, bei dem Lackfehler wie Swirls, feine Kratzer, Hologramme und Oxidation durch gezielten Abtrag des Klarlacks entfernt werden, bis die Oberfläche gleichmäßig glänzt.
Hinter dem Wort steckt ein klarer Ablauf, der bei jedem Fahrzeug ähnlich ist.
Die Schritte der Defektkorrektur
Zuerst wäschst du das Auto, knetest es und klebst empfindliche Teile ab. Dann misst du, wenn möglich, die Lackschichtdicke. Es folgt eine Probe: Du startest an einer kleinen Stelle mit dem mildesten Mittel und steigerst den Cut nur, wenn nötig. Zum Schluss arbeitest du im Finish nach und versiegelst.
Wo die Grenze liegt
Jeder Abtrag verbraucht den Klarlack, und der wächst nicht nach. Kratzer, die den Klarlack durchdringen, kannst du nicht herauspolieren. Auch Steinschläge und Lackschäden bleiben bestehen.
Welche Maschine passt?
Für die meisten Hobby-Projekte genügt ein Exzenter mit mittlerem Hub und zwei bis drei Pads in verschiedenen Härten. Rotationsgeräte kommen bei harten Lacken und tiefen Defekten zum Einsatz. Eine Mini-Maschine hilft in engen Bereichen. Plane Zeit ein: Ein ganzes Auto braucht oft einen vollen Tag.
Praxisbeispiel
Ein Kombi mit Waschanlagen-Swirls und einzelnen Kratzern: Probe mit Feinpolitur, bei Bedarf ein Gang mit stärkerer Politur, dann Finish und Versiegelung. Zwei bis drei Durchgänge pro Fläche sind üblich.
Beginne immer an einer unauffälligen Teststelle. So findest du die Kombination aus Pad, Politur und Maschine, die ohne unnötigen Abtrag funktioniert.
Im Vergleich relevant
Den kompletten Ablauf erklärt die Anleitung zum Auto polieren. Das passende Gerät findest du im Poliermaschinen-Vergleich.
