
Durchpolieren
Beim Durchpolieren wird der Klarlack so dünn, dass die Farbschicht freiliegt, und das lässt sich nicht reparieren.
Redaktion poliermaschine-kaufen.de Aktualisiert am So vergleichen wir
Kurz beantwortet
Durchpolieren bedeutet, dass beim Polieren der Klarlack stellenweise vollständig abgetragen wird, sodass die darunterliegende Farbschicht oder Grundierung freiliegt.
Es ist der Albtraum jedes Hobbypolierers: matte Flecken oder Farbe am Pad. Dann ist es bereits zu spät.
Woran du es erkennst
Auf dem Pad zeigt sich Farbe, die Fläche wirkt stumpf oder bekommt einen anderen Farbton, an Kanten schimmert Grundierung. Besonders gefährdet sind Kanten, Sicken, Türgriffmulden und Karosseriefalze, weil der Klarlack dort ohnehin dünner ist. Auch ein bereits oft polierter oder nachlackierter Lack hat wenig Reserve.
Ursachen
Zu viel Druck, zu aggressive Pad-Politur-Kombination, zu hohe Drehzahl oder zu langes Verweilen auf einer Stelle. Eine Rotationsmaschine erhöht das Risiko, weil der Teller auf der Stelle dreht. Mit einem Exzenter fällt es meist leichter, die Fläche zu schonen.
So beugst du vor
- Schichtdicke messen. Ein Lackmessgerät zeigt die Reserve.
- Kanten abkleben. Abkleben schützt empfindliche Stellen.
- Mild beginnen. Mit feinem Pad starten und nur bei Bedarf steigern.
- In Bewegung bleiben. Gleichmäßig und mit mäßigem Druck arbeiten.
Eine durchpolierte Stelle lässt sich nur durch Neulackierung beheben. Eine Politur hilft nicht mehr.
Praxisbeispiel
Du polierst die Kante einer Motorhaube und siehst plötzlich Farbe am Pad. Du stoppst sofort, kontrollierst die Fläche und klebst Kanten künftig ab. Die Stelle bleibt dauerhaft sichtbar. Hier hätte eine Messung vorab geholfen und das Risiko gesenkt.
Im Vergleich relevant
Für Einsteiger sind Geräte mit geringerem Risiko sinnvoll. Eine Auswahl zeigt die Kaufberatung für Anfänger und der Überblick Poliermaschinen für das Auto.
