Produktbericht

Die Makita DPO600 im Produktbericht

Akku-Exzenter mit 150-mm-Teller für das 18-V-System: Datenblatt, Varianten und Alternativen.

Redaktion poliermaschine-kaufen.de Aktualisiert am So vergleichen wir

Kurz beantwortet

Die Makita DPO600 ist ein bürstenloser Akku-Exzenterpolierer für das 18-V-System LXT mit 150-mm-Teller, 5,5 mm Schwingkreis und zwei Modi (bis 780 und 600 U/min). Sie wiegt laut Makita 3,1 bis 3,6 kg inklusive Akku. Das Amazon-Angebot DPO600Z kommt ohne Akku und Ladegerät.

Die Makita DPO600 ist der Akku-Exzenterpolierer für alle, die schon im 18-V-LXT-System von Makita arbeiten. Sie hat einen 150-mm-Teller, zwei Betriebsarten und einen bürstenlosen Motor. Bei Amazon steht sie als Solo-Gerät DPO600Z, also ohne Akku und Ladegerät.

Dieser Produktbericht zeigt das Makita-Datenblatt, erklärt ein paar Zahlen, die leicht missverstanden werden, und ordnet die Maschine gegen Alternativen ein. Eigene Praxistests führen wir nicht durch. Stärken und Schwächen sind Einschätzungen der Redaktion aus Datenblatt und Bauart.

Datenblatt: Makita DPO600

Alle Werte stammen von den Produktseiten von Makita. Ein Teil der Modus-Angaben steht nur auf der Seite von Makita Hongkong, den Rest nennt Makita Deutschland.

MerkmalWert
BauartAkku-Exzenterpolierer, 18 V LXT
Teller150 mm, Klettverschluss
Schwingkreis5,5 mm, Rotationsbewegung abschaltbar
Drehzahl (Leerlauf)Normalmodus 0–780 U/min, Finishmodus 0–600 U/min
Oszillation (Leerlauf)Normalmodus 0–6.800, Finishmodus 0–5.200 pro Minute
Hubzahl (Leerlauf)Normalmodus 0–13.600, Finishmodus 0–10.400 pro Minute
MotorBürstenlos mit Konstantelektronik
Gewicht3,1–3,6 kg inklusive Akku
Maße (L × B × H)530 × 148 × 126 mm
Schalldruckpegel83 dB(A), Schallleistung 94 dB(A)
Vibration beim Polieren10,0 m/s², Unsicherheit 1,5 m/s²
AusstattungSoft-Start, Tiefentladeschutz, Anti-Restart, Lock-ON-Taste für Dauerlauf

Die Bandbreite beim Gewicht ergibt sich aus dem Akku. Ein kleiner Akku bringt die Maschine näher an 3,1 kg, ein großer Akku näher an 3,6 kg.

Zahlen richtig lesen

5,5 mm Schwingkreis. Der Hub ist deutlich kleiner als bei Rupes LHR15 oder Flex XFE 7-15 mit je 15 mm. Das ist eine andere Maschinenauslegung. Makita beschreibt die DPO600 als Exzenterpolierer und nennt die Rotationsbewegung abschaltbar. Ob der Teller dabei zwangsgeführt oder frei mitläuft, geht aus der Produktseite nicht eindeutig hervor. Wer mit großem Hub viel Fläche schnell abdecken will, sollte das bedenken.

Zwei Modi. Der Normalmodus ist laut Makita für die Grobpolitur, der Finishmodus für das feine Polieren. Der Unterschied ist die Drehzahl: 780 gegen 600 U/min im Leerlauf. Mehr zu den Begriffen im Glossar unter Drehzahl.

Vibration 10,0 m/s². Das ist der höchste Wert unter den Maschinen, die wir auf dieser Seite nennen. Zum Vergleich: Bosch gibt für den GPX9-125S 5,4 m/s² an. Die Messbedingungen können abweichen. Makita nennt auf der Seite als Orientierung eine Betriebszeit von 2 Stunden bei 10 m/s². Wer täglich lange poliert, sollte das beachten.

3,1 bis 3,6 kg. Das Gewicht gilt inklusive Akku. Die Kabelmaschine Rupes LHR15 Mark V wiegt 2,35 kg, die Bosch GPX9-125S 2,5 kg. Der Akku-Komfort kostet also rund ein Kilogramm Mehrgewicht.

DPO600Z oder DPO600TKX1: Lieferumfang

Makita Deutschland führt zwei Versionen. Bei Amazon steht die Solo-Version DPO600Z*.

VarianteLieferumfang laut MakitaPasst für
DPO600Z (Solo)Maschine, Stützteller 150 mm, Seitengriff, Sechskantstiftschlüssel. Ohne Akku, Ladegerät und Koffer.Besitzer von 18-V-LXT-Akkus
DPO600TKX1 (Set)Maschine, 2 Akkus BL1850B, Schnellladegerät DC18RC, Polierpad gelb 150 mm, Seitengriff, Kontaktschutzkappe, Schlüssel, TransportkofferNeueinsteiger ins Makita-System
Achtung

Das Amazon-Angebot ist das Z-Modell. Ohne eigene LXT-Akkus brauchst du Akku und Ladegerät extra. Rechne die Gesamtkosten deshalb immer mit Zubehör.

Akku-System und Zubehör

Die DPO600 läuft im 18-V-System LXT. Akkus der 12-V- oder 40-V-Reihen von Makita passen nicht. Das ist die häufigste Falle bei der Marke, mehr dazu auf der Seite zu Makita-Poliermaschinen. Bei Makita gilt: Erst die Spannung prüfen, dann das Gerät wählen.

  • Teller: Makita führt Stützteller mit 100, 125 und 150 mm. Ab Werk ist ein 150-mm-Teller dabei. Zum Bauteil erklärt das Glossar den Stützteller.
  • Pads: Im Zubehör gibt es Polierpads in Gelb, Orange, Blau und Schwarz sowie Woll- und Filzpads mit 150 mm. Eine Orientierung bei der Auswahl liefert die Übersicht der Polierpads.
  • Motor: Makita beschreibt den Antrieb als bürstenlos. Was das bedeutet, steht im Eintrag Brushless.

Stärken und Schwächen

Einschätzung der Redaktion, abgeleitet aus Datenblatt und Bauart, ohne eigene Praxistests.

Stärken

  • Akku-Betrieb ohne Kabel am Fahrzeug, kein Stolpern über Leitungen.
  • 150-mm-Teller und zwei Modi für Grobpolitur und Finish.
  • Bürstenloser Motor mit Konstantelektronik, Soft-Start und Tiefentladeschutz.
  • Zubehör von Makita selbst: Teller und Pads in mehreren Größen.
  • Vollständige Daten auf der Herstellerseite.

Schwächen

  • Mit Akku 3,1 bis 3,6 kg: schwer bei langen Einsätzen oder über Kopf.
  • Vibration von 10,0 m/s² laut Datenblatt, höher als bei den meisten Konkurrenten.
  • Kleiner Hub von 5,5 mm: weniger Fläche pro Bewegung als bei 15-mm-Maschinen.
  • Solo ohne Akku und Ladegerät, das Set nicht im Amazon-Angebot.
  • Nur im 18-V-LXT-System sinnvoll, sonst teure Insellösung.

Für wen sich die DPO600 lohnt

Ideal für Anwender mit Makita-18-V-Akkus, die einen Akku-Polierer für Karosserie und Flächen suchen und auf Kabel verzichten wollen. Wer im Werkstattalltag wechselnde Einsatzorte hat, spart Verlängerungskabel.

Weniger geeignet für alle ohne Makita-System. Dann bringen Akku und Ladegerät schnell die Gesamtrechnung nach oben, siehe dazu den Vergleich Akku gegen Kabel. Auch für Vielpolierer, die Gewicht und Vibration meiden wollen, ist eine leichte Kabelmaschine oft besser. Einen Überblick bietet die Seite der Akku-Poliermaschinen.

Typischer Fehlkauf

Die DPO600Z bestellen, ohne zu prüfen, welche Makita-Akkus im Haus sind. 12-V- und 40-V-Akkus passen nicht. Wer keine LXT-Akkus besitzt, prüft vorher das Set.

Alternativen zur DPO600

Je nachdem, ob du Akku oder Kabel willst, bieten sich diese drei Geräte an. Auch hier hilft der Überblick der Exzenter-Poliermaschinen.

Anzeige
Einhell CP-EP 18/125

Platz 1 · Akku-Alternative

Einhell CP-EP 18/125

Ideal für: Besitzer von Einhell-Power-X-Change-Akkus

  • 125-mm-Teller, 8 mm Schwingkreis
  • Brushless-Motor
  • 3 Polierpads im Lieferumfang
  • Ohne Akku und Ladegerät
  • Anderes System als Makita
  • Spannung 18 V Power X-Change
  • Hub 8 mm
  • Drehzahl 500–3.800 U/min
  • Teller 125 mm

* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, der Preis ändert sich für dich nicht. Mehr dazu

Der Einhell CP-EP 18/125 ist die Alternative im Akku-Segment, wenn du ein anderes System nutzt. Mehr zum System im Glossar unter Power X-Change, zur Marke auf der Seite Einhell-Poliermaschinen.
Anzeige
Flex XFE 7-15 150

Platz 2 · Kabel-Alternative

Flex XFE 7-15 150

Ideal für: Wer Glanz und Leistung über Mobilität stellt

  • 15 mm Hub, 710 W
  • Bei Autobild mit 1,2 bewertet
  • Freilaufender Antrieb
  • Nur mit Kabel
  • Laut Autobild kaum Zubehör
  • Hub 15 mm
  • Leistung 710 W
  • Teller 150 mm
  • Antrieb Freilauf-Exzenter

* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, der Preis ändert sich für dich nicht. Mehr dazu

Autobild hat die Flex XFE 7-15 150 in einem Vergleich von acht Exzenter-Poliermaschinen auf Platz eins gesetzt.
Anzeige
Bosch GPX9-125S

Platz 3 · Leichte Kabelmaschine

Bosch GPX9-125S

Ideal für: Einsteiger mit Steckdose

  • 15 mm Schwingkreis, 2,5 kg
  • Softstart und Wiederanlaufschutz
  • Werkzeugtasche und Schwamm
  • Kabelbetrieb
  • Vibrationswert 5,4 m/s²
  • Hub 15 mm
  • Leistung 900 W
  • Teller 125 mm
  • Gewicht 2,5 kg

* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, der Preis ändert sich für dich nicht. Mehr dazu

Der Bosch GPX9-125S wiegt rund ein Kilo weniger als die DPO600 mit Akku.

Fazit

Fazit

Die Makita DPO600 lohnt sich, wenn du schon 18-V-LXT-Akkus hast und kabellos polieren willst. Ohne das System ist sie eine teure Insellösung. Hub und Vibration sprechen nicht für Dauereinsatz. Für Hobby-Aufbereiter mit Makita-Akkus ist sie ein sinnvoller Zugang zur Maschinenpolitur.

Anzeige
Makita DPO600Z

Platz 1 · Unser Fazit

Makita DPO600Z

Ideal für: Besitzer von Makita-18-V-Akkus

  • Kabellos mit 150-mm-Teller
  • Zwei Modi für Politur und Finish
  • Bürstenloser Motor
  • 3,1–3,6 kg mit Akku
  • Vibration 10,0 m/s² laut Makita
  • Hub 5,5 mm
  • Drehzahl 0–780 U/min
  • Teller 150 mm
  • Akku 18 V LXT

* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, der Preis ändert sich für dich nicht. Mehr dazu

Das Angebot ist die Solo-Version DPO600Z. Akku und Ladegerät sind nicht enthalten.

Häufige Fragen

Wird die Makita DPO600 mit Akku geliefert?

Die bei Amazon gelistete DPO600Z nicht. Sie kommt ohne Akku, Ladegerät und Koffer. Makita Deutschland führt zusätzlich die DPO600TKX1 mit zwei BL1850B-Akkus, Schnellladegerät, Polierpad und Koffer.

Welcher Akku passt zur DPO600?

Die DPO600 gehört zum 18-V-System LXT von Makita. Akkus der 12-V-Reihe CXT und der 40-V-Reihe XGT passen nicht.

Wie viel Hub hat die DPO600?

Makita gibt einen Schwingkreis von 5,5 mm an. Das ist weniger als die 15 mm von Rupes LHR15 oder Flex XFE 7-15.

Wie schwer ist die Makita DPO600?

Laut Makita 3,1 bis 3,6 kg inklusive Akku. Das genaue Gewicht hängt vom eingesetzten Akku ab.

Wofür sind die beiden Modi gedacht?

Laut Makita dient der Normalmodus der Grobpolitur, der Finishmodus der Feinpolitur. Im Leerlauf dreht die Maschine im Normalmodus bis 780, im Finishmodus bis 600 U/min.

Quellen

* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, für dich ändert sich der Preis nicht. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern. Werbehinweis

Geschrieben von

Redaktion poliermaschine-kaufen.de

Wir vergleichen Poliermaschinen, Polituren und Polierpads nach veröffentlichten Kriterien und werten Herstellerdaten und unabhängige Tests aus. Einen eigenen Praxistest führen wir derzeit nicht durch – das sagen wir offen. So vergleichen wir

Veröffentlicht am 3. November 2026 · Aktualisiert am 3. November 2026