
Schleifpapier-Körnung
Je höher die P-Zahl, desto feiner das Schleifpapier und desto flacher der Schliff.
Redaktion poliermaschine-kaufen.de Aktualisiert am So vergleichen wir
Kurz beantwortet
Die Körnung gibt an, wie groß die Schleifkörner eines Papiers sind; bei der europäischen P-Skala bedeutet eine höhere Zahl feinere Körner und einen feineren Schliff.
Auf der Rückseite jedes Bogens steht ein Buchstabe mit Zahl, etwa P1500. Das P steht für die europäische FEPA-Norm, die in der ISO 6344 geregelt ist. Eine Einordnung liefert Wikipedia zum Schleifpapier.
Wie du die Zahl liest
Die Zahl beschreibt die Korngröße: Hohe Werte bedeuten kleine Körner. Ein Papier mit P800 greift also deutlich gröber als eines mit P2000. Grobes Papier trägt schnell ab, hinterlässt aber tiefe Riefen. Feines Papier arbeitet langsam und schafft die Grundlage für den Glanz. Wichtig: Die Skala gilt für die P-Norm. Amerikanische Angaben ohne P folgen einer anderen Systematik und lassen sich nicht eins zu eins übertragen.
Praxisbeispiel
Vor dem Nassschleifen wählst du ein feines, wasserfestes Papier und arbeitest dich nur bei Bedarf zu noch feinerer Körnung vor. Jede Stufe soll die Riefen der vorherigen entfernen. Springst du zu weit, bleibt ein Kratzerbild, das die Politur später mühsam abtragen muss.
Gleiches Prinzip bei Polituren: Auch die Abrasive im Poliermittel werden feiner, nur ohne P-Zahl. Das erklärt der Eintrag zu den Abrasivität.
Häufige Fehler bei der Wahl
Viele kaufen ein Sortiment und beginnen zu grob, weil es schneller geht. Das spart keine Zeit, denn die tiefen Riefen kosten später mehr Politurarbeit. Beginne lieber vorsichtig feiner und steigere nur, wenn der Defekt bleibt.
Im Vergleich relevant
Welche Politur nach dem Schliff für den Feinschliff taugt, siehst du im Vergleich der Kratzer-Polituren. Für den Einstieg lohnt der Blick in den Kratzer-Ratgeber.
