
Freilauf
Beim Freilauf dreht sich der Teller nur durch Reibung am Lack mit und bleibt bei Druck stehen.
Redaktion poliermaschine-kaufen.de Aktualisiert am So vergleichen wir
Kurz beantwortet
Freilauf bedeutet bei einer Exzenter-Poliermaschine, dass der Polierteller nicht angetrieben wird, sondern sich nur durch die Reibung am Lack frei mitdreht und bei starkem Anpressdruck stehen bleiben kann.
Freilauf ist die verbreitete Bauart bei Einsteiger-Exzentern.
Wie Freilauf funktioniert
Der Exzenter lässt den Teller schwingen. Eine Drehung entsteht nur, weil das Pad am Lack greift. Drückst du stärker auf, bremst die Reibung den Teller, bis er nur noch schwingt. Dadurch steigt die Hitze langsamer, und Fehler bei Druck und Winkel bleiben meist folgenlos.
Freilauf oder Zwangsrotation?
Die Zwangsrotation treibt den Teller aktiv an und liefert unter Druck mehr Abtrag. Der Freilauf ist schonender, aber weniger kräftig bei tiefen Kratzern. Für Pflege, leichte Swirls und das Finish reicht er in der Regel aus.
Vor- und Nachteile im Überblick
Vorteile: hohe Fehlertoleranz, weniger Hitze, gut für Einsteiger. Nachteile: geringerer Abtrag bei tiefen Kratzern und bei zu viel Druck bleibt der Teller stehen. Wer einen starken Cut braucht, wählt eine Zwangsrotation oder greift zur Rotationsmaschine. Für die meisten Pflegearbeiten genügt der Freilauf.
Praxisbeispiel
Du polierst eine senkrechte Tür. Drückst du zu stark, hört der Teller auf sich zu drehen. Das ist das Signal, den Druck zu verringern. Bei einer Zwangsrotation würde dieses Signal ausbleiben.
Viele Datenblätter nennen den Freilauf nicht ausdrücklich. Steht dort nur „Dual Action“ oder „Random Orbit“ ohne Hinweis auf ein Getriebe, handelt es sich meist um einen Freilauf.
Im Vergleich relevant
Typische Freilaufmodelle findest du in der Bestenliste Exzenter-Poliermaschinen. Für den Einstieg hilft die Kaufberatung für Anfänger.
